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DACHENERGIE als optimierte Quelle für Wärmenpumpentechnik

Das Zauberwort heisst Kombinierte Technik oder Hybrid-Technik.
Im Bereich Automobile hat die Hybrid Technik neue Maßstäbe gesetzt.
Im Bereich Wohnen ist ebenfalls eine Kombination verschiedener Technologien unverzichtbar.

Die Funktionsweise:

Die Energiematten auf dem Dach werden von einer Flüssigkeit durchströmt. Dabei nimmt die Flüssigkeit Wärme aus der Sonnenstrahlung, dem Wind und dem Regen auf. Wind und Regen liefern die Energie auch nachts, wo jede herkömmliche Solaranlage ruht. Über ein Wärmetauschersystem wird die Energie einem Wärmepumpenkreislauf zugeführt.

Die Wärmepumpe arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie Ihr Kühlschrank. Die Wärmepumpe entnimmt an einer Stelle (Zisterne, Erdkollektorkreislauf, Solebohrung) Wärme mit einer relativ niedrigen Temperatur und "pumpt" diese durch Einsatz von Strom auf ein höheres Temperaturniveau, so dass die Wärme jetzt zur Raumerwärmung oder Warmwasserbereitung einsetzbar ist. Der Strom ist die einzige Energie, die bei diesem System bezahlt werden muss. Dafür erhält man je nach Quellentemperatur bis zum 8-fachen der eingesetzten Strommenge als Wärme. Weil die Wärmepumpe auch noch bei sehr niedriegen Temperaturen der Flüssigkeit aus den Absorbermatten Wärme entziehen kann, wird auch nachts und im Winter Energie aus der Umwelt gewonnen werden.
Ist die über die Absorbermattten gewonnene Energie groß genug, kann statt dem Wärmetauschersystem auch die Wärmepumpe, der Heizkreislauf oder das Brauchwasser direkt angesteuert werden. Dies senkt den Stromverbrauch weiter.

Links:

http://www.deenet.org/kd_solartec.php 

Forschungsprojekt
Solaroptimiertes Haus

Realisierung: Unter Verwendung von Solarkollektoren in Verbindung mit Lichtlenkmodulen (Projektleitung Uni Kassel) und Phasenwechselmaterial (PCM) in der Thermobodenplatte soll ein Solarbeheiztes Haus entstehen..
Betreuung und Messwerte: Fraunhofer Institut und Zentrum für Umweltbewusstes Bauen an der Uni Kassel
Durch das Thermobodenplattensystem der Firma Thebo ist das Haus gegen das Erdreich hervorragend gedämmt. Die Bodenplatte ist von Wärmetauscherrohren durchzogen und dient als Speicher und Fußbodenheizung.
Unter dem Zusatz von PCM (siehe unten Latentwärmespeicher) wird die Wärmespeicherkapazität der Sonnenenergie weiter erhöht.
Über eine Abluftwärmepumpe wird das Warmwasser durch Nutzung der abzuführenden verbrauchten Luft (ca. 20°C) bereitgestellt. Diese Wärmepumpe ist so auszulegen, dass aus dem Warmwasserspeicher auch ergänzend für Heizwecke im Bedarfsfall Wärme abgeführt werden kann.